Pimpernelle - Küchengewürz mit Heilwirkung

Pimpernelle Planzen, 6 Stück

Pimpernelle Pflanzen

Pimpernelle, bzw. Sanguisorba minor / kleiner Wiesenknopf, 6 Pflanzen

Zu Amazon.de
Feld mit Pimpernellen
Die Pimpernelle findet man meinst an Geröllhalden und Waldrändern, hier in der Blütezeit.

Die Pimpernelle ist vielen auch unter dem Namen "kleiner Wiesenknopf" bekannt. Weitere Bezeichnungen für diese Wiesenblume sind Namen wie: Pimpinelle, Wurmkraut, Drachenblut, Braunelle, Pfeffewurzel und Blutströpfchen, um nur einige zu nennen.

Die vielen Titel des Krautes bieten reichlich Anlass für Verwechslungen. Generell kursiert der Begriff Pimpernelle sowohl für den kleinen Wiesenknopf, das schmackhafte Küchenkraut, als auch für die Bibernelle, bei der es sich um ein Doldengewächs handelt. Im Lebensmittelhandel sollten Kunden genau darauf achten, dass sie die gewünschte richtige Krautsorte bekommen.

Symbiotische Lebensform

Die Pimpernelle, auch kleiner Wiesenknopf oder Sanguisorba minor, gehört als Pflanzenart in die Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Als mildes bis leicht würziges Salatkraut wächst der Wiesenknopf in vielen Hausgärten. Die ausdauernde, zumeist wintergrüne Halbrosettenpflanze gilt als Pionier auf Rohböden. Sie trägt die Definition als vesikulär-arbusculärer Bodenpilz (Myhorrhiza), ist also ein symbiotisch lebendes Gewächs.

Robuste Pionierpflanze mit hoher Widerstandskraft

Die äußerst pflegeleichte Pimpernelle vermehrt sich selbstständig. Sie gedeiht von Jahr zu Jahr wieder und kommt aus diesem Grund sogar in Gärten vor, die schon über eine lange Zeit keine Pflege und Bewirtschaftung mehr erfahren haben. Wo andere Pflanzensorten untergehen, bleibt die Pimpernelle oft erhalten. Regen macht dem Kraut ebenso wenig aus, wie extreme Trockenheit. Stauwasser bekommt ihr allerdings nicht besonders gut. Die Blätter bleiben selbst in den Wintermonaten grün und für die Ernte geeignet.

Pimpernellen im Sprachgebrauch

Erstaunlicherweise finden sich Pimpernellen nicht nur im Kräutergarten, sondern häufig in der alltäglichen Umgangssprache von Menschen mittleren oder gehobenen Alters. Stark vertreten sind die Pflanzen insbesondere in der Ruhrgebietssprache und im Niederrheinischen.

  • „Die Pimpernellen kriegen“ ist ein populärer Ausdruck für jemanden, der seine Geduld verliert und beginnt, sich aufzuregen. Häufig wird der Slogan benutzt, wenn eine Angelegenheit nicht planmäßig oder erwartungsgemäß abläuft oder funktioniert.
  • Dann gilt die Pimpernelle gerne schon mal als Androhung: „Ich glaub, ich kriege die Pimpernellen“. Direkt übertragen bedeutet der Ausspruch, dass jemandem etwas zu viel wird und ihm/ihr etwas reicht. Menschen, die die Pimpernellen kriegen, zeigen Nerven. Sie sind extrem ungeduldig oder dem Verzweifeln nahe.

Keine nachweisbaren sprachlichen Wurzeln

Was der kleine Wiesenknopf tatsächlich mit der Entstehung der Phrasen im Sprachgebrauch zu tun hat, ist nicht nachgewiesen. Vermutlich liegt den Aussagen nicht der kleine Wiesenknopf, sondern das gemeine, wibbelige Zittergras zugrunde. Wissenschaftliche Belege existieren in diesem Zusammenhang nicht. Die Pimpernelle steht in der Mundart für das menschliche Zittern bei Ungeduld, Nervosität und Angst.

Bei Jugendlichen und in einigen Regionen ist der Begriff „die Pimpernellen kriegen“ inzwischen nicht mehr aktuell. Das interessante Wortspiel um die unscheinbare Pflanze geht demnach mehr und mehr verloren. Nur in einigen Regionen Deutschlands ist der Ausdruck immer noch gebräuchlich und ruft Verständnis für eine gerade bestehende oder erwachsende „Notsituation“ hervor.

Geschichte der Pimpernelle

Gerade in blutigeren Zeiten spielte die Pflanze als Heilkraut eine besondere Rolle. So wurde die Pimpernelle vor allem in der Antike verwendet, als körperliche Auseinandersetzungen und Kriege noch an der Tagesordnung waren und entsprechend viele Blutungen gestillt und Wunden versorgt werden mussten. Da die Fortschritte in der Medizin bis zum Mittelalter nur gering waren, war sie auch damals eines der wirksamsten Präparate, um Kriegsverletzungen zu versorgen. Daher findet sie in zahlreichen Kräuterbüchern Erwähnung. Selbst der bekannte italienische Arzt P.A. Matthioli beschrieb im 16. Jahrhundert in seinen Schriften ihre Wirkungen und die Verwendung. Und selbst in der heutigen Zeit hat die Pimpernelle noch zahlreiche Anhänger. Vor allem in wenig entwickelten ländlichen Gegenden in China oder Russland schwören Bauern auf ihren gesunden Effekt und setzen sie als Hausmittel gegen allerlei Krankheiten ein.

Außerdem ist die Pimpernelle ein fester Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin, die in Asien nicht nur als Kuriosität gilt, auf die die herkömmliche Medizin herabblickt, sondern von vielen sogar als die bessere und effizientere Alternative angesehen wird. Hier findet sie hauptsächlich als Mittel gegen blutige Durchfälle oder Hämorrhoiden Verwendung und soll besonders auf die Leber und den Dickdarm wirken.

Vorkommen und Anbau der Pimpernelle

Pimpernellen wachsen in ganz Europa wild an Geröllhalden und Waldrändern. Insgesamt gibt es rund 18 verschiedene Arten von Wiesenknöpfen. Sie gedeihen schwerpunktmäßig im Süden Europas und in Mitteleuropa. Insgesamt sind sie von Skandinavien bis Nordafrika und von Afghanistan bis Südwestasien vertreten. Selbst Hochlagen von bis zu 1.400 m über dem Meeresspiegel hindern die Pimpernelle nicht an einer Ansiedlung.

Habitus von Pimpernellen

Aus dem verzweigten, langen Wurzelwerk der Pimpernelle wächst eine dichte Blattrosette hervor. Die Blättchen erscheinen rund und gezahnt. An einer Blattspindel erwachsen etwa sechs bis zehn Blätter. Eine Pimpernelle wächst zwischen 30 bis 50 cm in die Höhe. Manche Sorten erreichen eine Wuchshöhe von einem Meter. Wind oder Bienen übernehmen die Bestäubung der nektarlosen Blütenkugeln.

Standort und Pflege von Pimpernellen

Milde Winter überdauern die Wiesenknöpfe mühelos. Nach einem strengen, kalten Frost sprießen direkt im folgenden Frühjahr neue Triebe. Die Pimpernellen bevorzugen lockeren, kalkhaltigen Lehmboden. Sie wachsen gerne auf sonnigen Halbtrockenrasen. Obgleich sie winterhart sind, mögen Pimpernellen warmes Klima. Damit sie als Küchengewürz ausreichend Geschmack entwickeln, sollten die Wiesenknöpfe in nährstoffhaltigen, leicht feuchten Böden ausgesät werden. Der ideale Standort kann in voller Sonne oder im Halbschatten liegen, er sollte in jeden Fall recht hell sein.

Die Pfahlwurzeln verzweigen sich enorm in der Erde, daher sollten Gärtner Pimpernellen nicht unbedingt verpflanzen. Eine Aussaat bringt gute Erträge, wenn sie zwischen März und April erfolgt. Außer Wasser benötigt der Wiesenknopf nicht besonders viel Pflege. Die Pflanze ist anspruchslos und grundsätzlich sehr robust. Wer die jungen, ersten Blätter zum Würzen ernten möchte, sollte sich allerdings die Mühe machen, die Blütenstände beizeiten zu entfernen. Dieser Vorgang verlängert die Erntezeit der Blätter und intensiviert den Geschmack. Die Geschmacksrichtung der Pimpernellenblätter erinnert an Gurken. Sie passen daher ausgezeichnet zu Salaten und bieten sich zum Würzen von Marinaden und Saucen zu Fisch- und Geflügelgerichten an. Gut sortierte Kräutergärten und klassische Bauerngärten kommen ohne Pimpernellen nicht aus, selbst wenn sie heutzutage teilweise nur noch als Zierpflanze wachsen.

So vermehren sich Pimpernellen

Pimpernellen stellen eine Ausnahme unter den Rosengewächsen dar. Ihre eigenständige Vermehrung als „Windblüter“ ist generell für Rosenpflanzen nicht üblich. Die Blüten des kleinen Wiesenknopfes sind von lang-staub-fädiger Art. Das bedeutet, dass die Staubgefäße sich weit aus der Blüte herausschieben uns sich den Insekten gut sichtbar präsentieren. Die Blüten sind unterschiedlichen Geschlechts. Die unteren sind männlich, im mittleren Bereich finden sich zweigeschlechtliche Blüten und im oberen Teil befinden sich die weiblichen Blüten.  Ihrer Anordnung sowie die Abfolge im Reifungsprozess fördert die Bestäubung der Blüten. Zudem sammeln Bienen Pollenstaub und addieren eine Insektenbestäubung.

Blütezeit von Pimpernellen

Pimpernellen blühen in aller Regel in der Sommerzeit in den Monaten Mai, Juni und Juli bis einschließlich August. Ihr Blütenbecher umschließt die kleinen Früchte. Diese sind nussähnlich und sehr fest. Die kleinen Nüsse der Pimpernelle breiten sich als Regenschwemmlinge oder als Ballonflieger in der Umgebung aus. Die Früchte des Wiesenknopfes sind zwischen Juli und Oktober eines jeden Jahres reif. Vegetativ vermehrt sich die Pimpernelle durch unterirdische Wurzelausläufer, sogenannte Rhizome.

Inhaltsstoffe der Pimpernelle

Entscheidende Hinweise auf die Inhaltsstoffe der zu den Rosengewächsen zählenden Pimpernelle liefert ihr lateinischer Titel: Sanguisorba minor. Sanguisorba bedeutet so viel wie blutstillend. Der Ursprung des Wortes liegt im lateinischen sanguis für Blut und sorbere von schlürfen oder absorbieren. Die blutstillende Eigenschaft bedingt die in der Pimpernelle enthaltene Gerbsäure.

Neben einem Anteil an Gerbsäure finden sich in der Pimpernelle Gerbstoff und Gallussäure. Des Weiteren enthält das Kraut Kampferol und Vitamin C. Diese gesundheitsfördernden Bestandteile der Pimpernelle verantworten die der Pflanze zugeschriebene schleimlösende sowie entzündungshemmende Wirkung. Sie findet aufgrund dieser Wirkungsweise Anwendung in der Naturheilkunde und hilft bei der Behandlung von Halsentzündungen und Husten. Die wirkungsvollen Blätter des Wiesenknopfes ernten Sammler in Frühjahr und Sommer.

Zusammengefasst sind die Inhaltsstoffe der Pimpernelle:

  • Gallussäure
  • Gerbsäure
  • Gerbstoff
  • Kampferol
  • Vitamin C

Wirkungsweisen von Pimpernellen

Hauptsächlich findet die Pimpernelle aktuell ihren Einsatz als Küchengewürz. Sie verfeinert Salate, Frankfurter Grüne Soße, Kräuterbutter oder Kräuterquark und verleiht anderen Saucen eine ganz eigenständige Geschmacksnote. Ihre heilsamen Bestandteile zeichnen die krautartige Pflanze als Naturheilpflanze aus. Durch ihren Verzehr kann sie zur Linderung von Husten und Halsentzündungen beitragen. Als Tee unterstützt die Pimpernelle Schwächen der Verdauungsorgane und fördert den Harntrieb. Zusätzlich zu seinem stoffwechselanregenden Charakter kann der kleine Wiesenknopf allgemeine Schlappheit und Frühjahrsmüdigkeit vertreiben. Äußerliche Anwendungen von Präparaten mit Pimpernelle lindern Hautprobleme und wirken positiv bei Sonnenbrand. Alles in allem ist das zähe Kraut für viele Zwecke dienlich. Die adstringierende, blutstillende und entschlackende Eigenschaft erlaubt die innere Anwendung von Pimpernellen bei

  • Darmentzündungen
  • Verdauungsproblemen
  • Mundschleimhautentzündungen
  • Halsschmerzen
  • Hustenreiz
  • Leberschwäche
  • Frühjahrsmüdigkeit
  • Blasensteinen
  • inneren Blutungen

Außerdem zeigt die Pimpernelle angenehme und gesundheitsförderliche Charakterzüge, wenn Menschen sie äußerlich auftragen. Sie vermag Hautprobleme zu beseitigen und Schnittwunden abzuschwächen. Das Kraut hilft gegen Sonnenbrand und bringt sogar Linderung für Patienten, die unter einer Sonnenallergie leiden. Zudem hat das Rosengewächs eine milchfördernde Eigenart.

Verwendung von Pimpernellen

Die Pimpernelle oder der kleine Wiesenknopf wächst vornehmlich auf sonnigen, trockenen Wiesen. Die Pflanze ist somit alljährlich in Heumahd auffindbar. Als geerntetes Heu oder auch auf der frischen Wiese dienen wild gesäte Pimpernellen als Viehfutter. Weil die Aufnahme des Wiesenknopfes über das Futter die Milchproduktion anregen kann, ist das Kraut bei Milchbauern beliebt.

Darüber hinaus verwenden Heilkundige getrocknete Pimpernellenblätter. Sie gießen Sie mit kochendem Wasser zu Tee auf,

  • um Magen-Darm-Probleme zu behandeln,
  • Entzündungen im Mund- und Rachenraum abzuschwächen
  • und die Verdauung anzuregen.
  • Bei Halsschmerzen hat sich die Einnahme des Tees mit Honig bewährt
  • Auch zum Gurgeln empfiehlt sich lauwarmer Tee aus der Pimpernelle.

Wird der abgekühlte Tee mit einem weichen Tuch auf sonnenverbrannte Haut getupft, so sorgt er für Schmerzlinderung. Als Dosierung sind 3 – 5 Teelöffel auf 200 ml heißes Wasser geeignet. Wichtig ist, dass der Tee mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen wird und mindestens 10 Minuten zieht.

Essbar und gesund

Als verwendbare Pflanzenteile nutzen Menschen die Blätter und die Wurzeln der Pimpernelle. Der englische Ausdruck für den kleinen Wiesenknopf heißt „salad burnet“. Aus ihm ist direkt zu entnehmen, dass es sich bei dem Gewächs um ein Salatkraut handelt, das ebenfalls in Deutschland vorwiegend in der Küche Verwendung findet.

Kochrezepte mit Pimpernelle

Vom Geschmack her erinnert die Pimpernelle etwas an Gurke und lässt sich in Marinaden oder Saucen einsetzen. Da sie im Anbau unproblematisch ist, wird sie in vielen Gärten angebaut. Eines der berühmtesten Rezepte, das sie als Zutat hat, ist die „Frankfurter Grüne Soße“. Wie diese zubereitet wird, haben wir unten ausgeführt.

Kocht man mit Pimpernelle, ist es wichtig, dass sie dabei nicht mitgekocht werden soll. Schließlich verliert sie einen großen Teil ihrer gesunden Inhaltsstoffe, sofern sie zu stark erhitzt wird. Bei entsprechenden Gerichten gibt man sie daher erst nach dem Kochen hinzu.

Mit ihrem gurkenähnlichen Geschmack verfeinert die Pimpernelle verschiedene Marinaden und Saucen. Sie ist eine unverzichtbare Zutat der berühmten „Frankfurter Grüne Soße“. Sie ist unproblematisch in Kräuterbeeten zu kultivieren und findet daher in zahlreichen Küchen Verwendung. Hausfrauen und Köche nutzen sowohl die zwischen Juni und September geernteten frischen Blätter der Pimpernelle oder verarbeiten die bei geringen Temperaturen getrockneten Pflanzenblätter. Das Kraut sollte keinesfalls bei hohen Temperaturen mitgekocht werden, damit keine wertvollen Vitamine verloren gehen. Wie die Verwendungsvorschriften vieler guter Kräuter vorgeben, sollten Köche auch kleine Wiesenknöpfe zum Schluss, erst direkt vor dem Servieren, der Speise zugeben.

Viele Genießer essen die prestigevolle Grüne Sauce nach Frankfurter Art traditionell am Gründonnerstag zu frischen Pellkartoffeln. Die Sauce ist ebenfalls eine schmackhafte Ergänzung zu gedünstetem Fleisch und Fisch. Hier zwei Varianten für den Einsatz von Pimpernellen für die Frankfurter „Grie Soß“ (Quelle: www.kuechengoetter.de):

Frankfurter Soße (1. Variante)

Zutaten:

1 Eigelb, 1 TL Senf, 1/8 l Öl, 200 g Saure Sahne, 200 g Joghurt, 1 kleine Zwiebel, 250 g gemischte Kräuter (Pimpernelle, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kerbel, Sauerampfer, Borretsch, Kresse, Zitronenmelisse, 1-2 EL Zitronensaft, 2 hartgekochte Eier, Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

  • Eigelb mit Senf verrühren. Mit einem Schneebesen schlagen und das Öl langsam bei gießen, bis die entstehende Mayonnaise hell und cremig wird. Saure Sahne und Joghurt dazu mengen.
  • Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Kräuter verlesen, waschen und gut trockentupfen. Kräuter eher grob, nicht zu fein hacken. Kräuter und Zwiebel unter die Sauce mischen, mit einer Prise Zucker, Pfeffer und Salz sowie Zitronensaft abschmecken.
  • Die Mischung mindestens 30 Min. durchziehen lassen (kühl stellen).
  • Die beiden Eier pellen, grob hacken und unter die Sauce mischen. Nochmals abschmecken und falls erforderlich nachwürzen

Frankfurter Soße (2. Variante)

Zutaten:

3 hartgekochte Eier, 2 El Weißwein-Essig, 2 TL scharfer Senf, 1/8 l Öl, 150 g Saure Sahne, 50 g Sahne, 150 g gemischte Kräuter (je 2 Zweige Pimpernelle und Sauerampfer, 1 Kästchen K resse, 1 Bund Schnittlauch, 1/2 Bund Petersilie, 30 g Kerbel, 4 Blätter Borretsch), Salz, Pfeffer, 1-2 TL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Die 3 Eier halbieren, Eigelbe herauslösen und durch ein feines Sieb streichen. Die Eigelbe mit Essig und Senf verrühren. Öl im dünnen Strahl dazu einlaufen lassen, dabei ständig schlagen, bis eine cremige Sauce entsteht.
  • Die Kresse mithilfe einer Schere abschneiden. Alle Kräuter putzen, trockenschütteln, von den Stängeln abzupfen und fein hacken. Sämtliche Kräuter mit der sauren und der „normalen“ Sahne unter die Sauce mengen.
  • Die Eiweiße fein hacken und ebenfalls in die Sauce einrühren. Sauce mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz würzen.
  • Die Sauce zugedeckt im Kühlschrank 30 Min. durchziehen lassen.

Im Frankfurter Raum gibt es um die Osterzeit fertige frische Kräutermischungen für die Saucenrezepte zu kaufen. Küchenchefs vereinfachen dadurch das einzelne Zusammentragen der erforderlichen Kräuter, insbesondere der Pimpernelle.

Die Pflanzenteile des kleinen Wiesenknopfes verleihen obendrein Pestos einen einzigartigen Geschmack. Dazu verarbeiten Köche das Kraut mit Salz und einem Öl nach Geschmack und Belieben zu einer geschmeidigen Tunke.

Doppelt intensiviert erleben Gourmets den Geschmack der Pimpernelle, wenn sie zu Nudelgerichten nicht nur das Pesto verzehren, sondern die frischen Kräuter vorab direkt in den Nudelteig mit einarbeiten. Die zusätzliche Kräuterbeigabe der Pimpernelle in Nudelteig erzeugt einen frischen Geschmack und eine interessante Farbgebung.

Hinweis:
Die vorliegenden dargestellten Inhalte dienen der neutralen Information und stellen keinen Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen Nähr-, Arznei-, Heilmittel, Methoden oder Behandlung dar. Unsere Beiträge und Tipps beziehen sich lediglich auf die vorgestellten Produkte als Lebensmittel und ihre Verwendungen im Allgemeinen und bezwecken eine kritische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Produkten. Wir sind weder selbst Händler, noch produzieren wir die hier vorgestellten Artikel. Dieses Portal beschäftigt sich ausschließlich mit Produkten, die wir selbst verwendet haben. Hinweise auf konkrete Produkte einzelner Hersteller und Empfehlungen betreffen lediglich unsere Einkaufsquellen. Sie beziehen sich auf eigene Erfahrungen. pimpernelle.de ist ein reines Ratgeber-Portal. Wir empfehlen dringend, sämtliche Verwendungs- und Warnhinweise auf diesen Internetseiten sowie auf den jeweiligen Verpackungen der etwaig erworbenen Produkte streng zu beachten. Es kann keine Garantie auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Ausgewogenheit der Informationen gegeben werden. Die Inhalte ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und sollten nicht als Grundlage eigener Diagnosen und Handlungen dienen. Wir übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus den hier dargestellten Inhalten ergeben.

Weitere Beiträge zur Pimpernelle